Prinzip einer Solarstromanlage im Netzverbund
Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, der vom Wechselrichter in 230 V Wechselstrom umgewandelt wird. Dadurch kann der Sonnenstrom von den herkömmlichen elektrischen Geräten genutzt werden. Für jede ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde aus Ihrer Solaranlage erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber die im EEG geregelte Vergütung.
Die Komponenten im einzelnen:
- die Solarmodule: Diese wandeln das Sonnenlicht in Strom um; sie liefern Gleichstrom.
- der Wechselrichter: Er wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um.
- die Netzüberwachung (ENS): Sie gleicht den Wechselstrom des Wechselrichters mit dem Netzstrom ab und überwacht die Zusammenarbeit. Bei Zwischenfällen schaltet die ENS die Anlage vom Netz ab (ENS: Einrichtung zur Netzüberwachung mit zwei eigenständigen Schaltorganen).
- das Montagematerial: Hierzu gehört Material zur Dachmontage (Aufdach-, Indach-, Flachdachmontage oder Freifeldmontage), UV-beständige Kabel für hohe Spannungen, u.a.m.
- die Anlagenüberwachung :
Die Zielsetzung für den Anlagenbetreiber ist mit dem Verkauf des erzeugten Solarstroms einen Gewinn zu erwirtschaften.Die Amortisationszeit lässt sich aus dem Anlagenertrag ,den Investionskosten, den Betriebskosten und den Finanzierungskosten errechnen.